Portfolio_6_Gedicht_Ende_mit_Bild_Nummer_15_in_Acryl

Gedicht "Ende"

ist mein leben doch sehr einfach

will als mensch auch gar nicht viel

fühle mich so fahl und schwach

ist mein leben seltsam spiel

was will ich hier auf der erde

was kann ich noch weiter tun

was soll ich mit dieser herde

bin ein zu verrücktes huhn

keine ahnung was ich mache

keine ahnung was jetzt kommt

ist mein schritt die richtig sache

schlechte antwort kommt sie prompt

war stets eifrig bei den dingen

sollte doch nichts wirklich klappen

wollte malen tanzen singen

ging mein traum mir durch die lappen

war mein essen stets mein anker

schaufeln konnte ich am besten

machte fasten wurde kranker

ließ mein blut auf alles testen

war nicht rosig so mein weg

konnte es diesmal nicht besser

wandle nun auf dünnem steg

sprang ich oft von schneides messer

doch nicht diesmal diesmal nicht

sollte es nur bis hier schaffen

ist der schacht nun in der schicht

werde mich nicht mehr aufraffen

bin erleichtert vor dem ende

ist es nun auch endlich aus

war es so ne krasse wende

war das leben für mich graus

Ein Gedicht aus dem Gedichteband