Portfolio_1_Gedicht_Hahnesspecht_mit_Bild_Nummer_53_in_Acryl

Gedicht "Hahnesspecht"

ungerecht und ig und keit

wo bleibt denn die heiterkeit

sinnentleerte ewigkeit

will ich hier nur noch verschwinden

will mich in der schwere winden

will in mir verstecken spielen

will nie mehr aufs übel schielen

würd so gerne glück verstrahlen

mit der ewgen freude prahlen

möchte hier nur freudig sein

doch das leben ist gemein

ungerecht und ewig schwer

wo kommt all das dunkle her

das ich kaum ertragen kann

drückt mich platt oh mann oh mann

alles un und echt gerecht

kräht nach mir kein hahnespecht

will nie wer was von mir haben

kann mich an so gar nichts laben

kann nur still mit echtem pein

unsichtbar auf erden sein

und das leben kommt zu mir

lieber fang ich einen stier

mit der blossen nackten hand

steck den kopf tief in den sand

als noch weiter hier zu leben

was kann mir das leben geben

das ja das das weiß ich nicht

stärker wird in mir die gicht

die sich gegens leben sträubt

hat mich zucker schön betäubt

um es hier noch zu ertragen

wann ja wann will ich es wagen

mich mit mir ins jetzt zu stürzen

und mich mit dem glück zu würzen

Ein Gedicht aus dem Gedichteband